Mit Second Life ist es wie in den Anfängen des Web: Alle wollen rein, alle wollen eine Präsenz. Nun gelten auch im zweiten Leben die selben Regeln, wie im Ersten. Nur weil man eine Präsenz geschaffen hat, ist man nicht gleich über Nacht berühmt und hat seinen Firmenumsatz verdreifacht oder ähnliches.
Bernd Schmitz hatte vor ein paar Tagen einen dieser neuen Auftritte besucht und dann in seinem Blog einen
Beitrag dazu geschrieben.
Die interessanten Dinge sind dann zwei Tage später gestartet. Der Ersteller der Präsenz hat von diesem Beitrag erfahren und hat einen Kommentar hinterlassen. Ich finde es schade, dass die anfängliche Reaktion im Allgemein eher negativ ausgefallen ist. Statt die Kritik als Anlass zu nehmen, die eigenen Ideen zu überdenken, schien sie erstmal fast vollständig abzuprallen.
Damit die Sim ein Erfolg ist, sollte sie einen Mehrwert bieten, nur was könnte die Firma - ein Anbieter aus dem Solar-Umfeld - an Mehrwert bieten? Nun, vielleicht könnte man einen Bereich als Sandbox deklarieren, wo der Kunde sich seine Solaranlage selber zusammenstellen könnte, statt nur fertige Anwendungsszenarien zu haben?
Das wäre doch mal ein wirklicher Mehrwert!

Als ich mich auf der
Insel umschaute, um zu sehen, wie es sich entwickelt hat, sind mir mehrere Dinge positiv aufgefallen. Zum einen sind viele der Kritikpunkte des Blogbeitrags behoben worden, zum anderen befand sich der Verantwortliche zum Zeitpunkt meines Besuchs gerade in einem Gespräch mit einem Blogger, der ihm einige gute Ratschläge gab, die er auch begierig aufzunehmen schien.
Es besteht also doch noch Hoffnung für diese Sim, dass sie nicht zu einer Web 2.0-Ruine wird. Vielleicht hat die doch eher harsche Kritik sogar dazu beigetragen? Ich empfehle euch, einfach mal die nächste Zeit vorbeizuschauen, was so passiert.